Schulgeschichte

 

7. Oktober 1851 Gottfried Reinarz, Pfarrer an St. Dionysius gründet eine höhere katholische Schule als Rektoratsschule.
1853 Die Schule zieht vom „Kirchhaus“ am Dionysiusplatz um in eine neues Haus am Westwall/Ecke Marktstraße.
1855 Sie wird als öffentliche Rektoratsschule anerkannt und von der Stadt finanziell unterstützt.
1862 Die Schule wird „Katholische Höhere Bürgerschule“ mit ausgebautem sechsjährigem System und der Berechtigung zu „Entlassungsprüfungen“.
1866/67 Sie zieht in den Neubau auf der Dionysiusstraße.
1869 Die Schule wird städtisch, der katholische Charakter der Schule bleibt gewahrt.
1875 Die Schule wird dem Provinzial-Schulkollegium unterstellt und verliert ihren konfessionellen Charakter.
1875-1900 Das Schulgebäude wird mehrfach erweitert.
1877 Das „Gymnasium zu Crefeld“ wird Vollgymnasium, das bis 1900 als einzige Schule in Krefeld die allgemeine Hochschulreife erteilt.
1925 Durch eine Schulreform wird die Gleichberechtigung aller höheren Schulen verfügt. Der Fächerkanon wird erweitert, die Behandlung des klassischen Altertums tritt hinter die des „deutschen Bildungsgutes“ zurück.
1927 Die Schule feiert ein Doppeljubiläum: 75 Jahre Höhere Schule, 50 Jahre Gymnasium. Der „Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums zu Krefeld“ (später: „Verein ehemaliger Krefelder Gymnasiasten“) stiftet für die im 1. Weltkrieg gefallenen Schüler und Lehrer ein Denkmal: den Doryphoros (Speerträger) des Polyklet.
1937 Durch Erlass der Behörde bleibt das „Städtische Gymnasium in Krefeld“ als einziges Gymnasium im weiten Umkreis erhalten.
1938 Die Schule wird von den Nationalsozialisten in „Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium“ umbenannt.
1938-1944 Infolge der Bombenangriffe auf Krefeld findet der Unterricht in verschiedenen städtischen Gebäuden statt. Ab Oktober 1944 bleibt die Schule für ein Jahr geschlossen.
1947 Das bisher altsprachliche Gymnasium erhält einen neusprachlichen Zweig. Es nennt sich „Städtisches Arndt-Gymnasium“.
1962-1967 Das Schulgebäude wird umgebaut, ein naturwissenschaftlicher Trakt hinzugefügt.
1964 In der Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer wird ohne Erfolg die Umbenennung der Schule in „Dionysius-Gymnasium“ vorgeschlagen.
1972 Die Koedukation wird eingeführt, die Schülerfechtgemeinschaft (SFG) wird gegründet.
1975/76 Die differenzierte Oberstufe ersetzt die bisherige Oberstufe.
1986 Die Schule kämpft erfolgreich gegen die drohende Zusammenlegung mit einem anderen Gymnasium.
1988/89 Englisch wird als alternative Anfangssprache neben Latein zugelassen.
1994 Die Fünf-Tage-Woche wird eingeführt.
1998-2000 Die seit Jahrzehnten geforderte Turnhalle wird gebaut und am 30. Mai 2000 eingeweiht.
2002 Im Rahmen des Modellprojekt "Selbstständige Schule des Landes NRW entwickelt die Schule das Programm "ARNDT NACH 1" zur Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler auch im Nachmittagsbereich.