Das Moly-Wochenende 2019 in Wegberg

14.03.2019

Doch zuvor hieß es für einige von ihnen: „Auf nach Wegberg.“

Am Morgen des 15. Februar trafen sich 24 Krefelder Schüler(innen) und drei Betreuer(innen), darunter auch zwei Schüler(innen) und ein Lehrer vom Arndt-Gymnasium, am Krefelder Hauptbahnhof und starteten in ein besonderes Wochenende.

 

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Unser Ziel war die Jugendbildungsstätte St. Georg im ca. 30 km entfernten Wegberg, wo die Teilnehmer(innen) ein Wochenende voller mathematischer Spannungen erwartete.

Die Intention hinter diesem außergewöhnlichen Kurztrip im Rahmen einer überschulischen Maßnahme, welche freundlicherweise vom LV Mathematikwettbewerbe, Region Krefeld, ausgerichtet wurde, war die Vorbereitung der Teilnehmer(innen) auf die Landesrunde der Mathematikolympiade.

Da sich die fachlichen Inhalte dieser Vorbereitung in erster Linie an Wettbewerbsaufgaben und (teils kniffligen) Problemstellungen orientierten, konnten die Schüler(innen) auf diese Weise einen Blick über den Tellerrand des schulischen Unterrichts werfen. Leider kommen viele interessante Aspekte der Mathematik im täglichen Unterricht zu kurz oder werden aufgrund des zeitlichen Rahmens meist gar nicht behandelt.

In der Vorbereitung ging es jedoch weniger um einen Vorgriff auf Inhalte der folgenden Jahrgangsstufen, sondern vielmehr um die Beschäftigung mit typischen Wettbewerbsaufgaben, welche über das schulische Niveau hinausgehen, sowie um die Auseinandersetzung mit verschiedenen Strategien zur Bearbeitung und Lösung von Problemen.

Für die Arbeit in den Kursen wurden die Teilnehmer(innen) ihren Jahrgangsstufen entsprechend in Kleingruppen eingeteilt, so dass ein individuelles Eingehen auf die Schüler(innen) möglich war. In den 90-minütigen Kursen widmeten sich die Schüler(innen) verschiedenen mathematischen Bereichen, wie etwa der Geometrie, der Logik oder auch der Kombinatorik.

Um eine möglichst große Bandbreite an Themenfeldern abdecken zu können, wurden die drei betreuenden Lehrer durch drei weitere Lehrkräfte, einen Referendar, einen Studenten und zwei Schüler der Oberstufe konstruktiv und mit Engagement im Rahmen der Förderung und Betreuung der Schüler(innen) unterstützt.

Als Abwechslung zum Denksport durfte natürlich auch nicht der Spaß am Spielen fehlen. Viele nutzten die bewegte Pause für ein Fußball- oder Tischtennisspiel oder aber ein Großteil der Gruppe schloss sich für das allseits beliebte Spiel „Alaska-Baseball“ zusammen.

Die abendliche Freizeitgestaltung stand zur freien Verfügung. Dabei ergab sich eine bunte Durchmischung von verschiedenen Gesellschaftsspielen, gemütlichem Zusammensitzen am Kamin und interessanten Gesprächsrunden zwischen Schülern und Betreuern.

Am Sonntagmittag hieß es schließlich Abschied nehmen und wir traten den Weg zurück nach Krefeld an. Auf der Rückfahrt war allen Beteiligten die Anstrengung der letzten drei Tage anzumerken.

Es wurden aber auch viele positive Eindrücke gesammelt, gemeinsame Interessen entdeckt und neue Freundschaften geschlossen.

Für einige Teilnehmer war es nicht die erste Teilnahme an einem Krefelder Mathematik-Wochenende. Sie haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder erfolgreich durch die Stadtrunde gekämpft und schließlich zur Teilnahme qualifiziert.

Es ist daher umso trauriger, dass einige von ihnen nicht mehr teilnehmen werden, da sie in diesem oder nächstem Jahr aus dem Schulleben ausscheiden werden.

Für den Rest von ihnen hieß es …

 

„Es hat Spaß gemacht.

Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.“

M. Heinrich

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