Miriam T. bei der JuniorAkademie 2012 in Königswinter

25.11.2012

In einer Pause wurde ich von Herrn Schwerdtfeger gefragt, ob ich Interesse an der JuniorAkademie hätte. Noch am selben Tag meldete er mich für das Bewerbungsverfahren an. Danach hatte ich einfach Glück.

Wir waren 54 Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW. An dem Standort Königswinter waren die Kurse Astronomie, Forensik und International Law untergebracht. Wir hatten einen strammen Tagesablauf, der kaum Platz für Freizeit bot, was aber soweit gut war, da wir alle so viel Spaß an den Kursen und den in den Abendstunden platzierten Kurs übergreifenden Angeboten hatten.

Ich war in dem Kurs Forensik, wo wir neben vielen Referaten auch sehr viel praktisch gemacht haben. Dazu gehörte auch ein Nachbau der Bodyfarm in Tennessee (USA), auf welcher das Verwesen von menschlichen Leichen unter unterschiedlichen Einflüssen beobachtet, dokumentiert und untersucht wird. Wir haben natürlich keine Menschen sondern Hühnerschenkel verwesen lassen. Zudem haben wir uns näher mit der Tatortanalyse beschäftigt und auch einen Tatort nachgestellt, den wir dann untersucht haben, bis wir aufgrund von Indizien und weiteren Informationen den Tathergang genau rekonstruieren konnten. An einem der letzten Tage kamen Mark Beneke, ein bekannter Kriminalbiologe, und seine Frau Lydia Beneke, eine Kriminalpsychologin, und gaben uns jeweils einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.

Die Astronomen beschäftigten sich zunächst mit unserem Planeten und unserem Sonnensystem. Zudem beobachteten sie auch in einer Nacht mit Teleskopen den Himmel. An einem Tag machten die Astronomen eine Exkursion zu einem großen Teleskop in der Nähe.

Der Kurs International Law war ein englischsprachiger Kurs, der sich zuerst mit Gesetzen auf Deutschland-Ebene, dann auf EU-Ebene und dann auf UNO-Ebene beschäftigte. Das erste Drittel des Kurses war auf Deutsch, um sich erst einmal in das Thema einzufinden. Auch dieser Kurs machte eine Exkursion und zwar zur UNO.

Neben den Kursen gab es ein breites kursübergreifendes Angebot im Abendbereich, das von einem Chor und einem Orchester über eine Theatergruppe und einen Erste-Hilfe-Kurs bis zu Sport wie Badminton, Tischtennis oder Frühsport reichte.

Abschließend kann ich sagen, dass die JuniorAkademie ein Erlebnis war, das ich nie vergessen werde, weil es in Königswinter einfach so viel Spaß gemacht hat mit zu Anfang fremden Jugendlichen zehn Tage intensiv an einem Thema zu arbeiten und gemeinsam den ganzen Tag zu erleben und zu gestalten.

 

Miriam T. (EF)

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