Klassenregeln

Am Arndt gilt die Regel, dass die Klassen zusammen mit ihrem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin gemeinsam erarbeiten, wie sie miteinander leben wollen, damit sich alle wohlfühlen und lernen können. Auf diese Weise sind die Schülerinnen und Schüler eher bereit, regelgemäß zu handeln.

Die Regeln werden auf einem Regelplakat festgehalten und von allen Schülerinnen und Schülern durch ihre Unterschrift bestätigt.

Basismodell für Klassenregeln: Umgang miteinander

  1. Ich akzeptiere die anderen so, wie sie sind.
  2. Ich lasse andere ausreden und höre ihnen zu.
  3. Ich schließe niemanden aus.
  4. Ich löse Konflikte ohne Gewalt.
  5. Ich helfe anderen bei Schwierigkeiten.
  6. Ich gehe mit den Sachen meiner Mitschüler sorgsam um.
  7. Ich esse, trinke und regele private Angelegenheiten in den Pausen.

Basismodell für Klassenregeln: Verhalten im Unterricht

  1. Ich komme pünktlich zum Unterricht.
  2. Ich halte meine Hausaufgaben und mein Unterrichtsmaterial ordentlich und vollständig bereit.
  3. Ich passe im Unterricht auf und beteilige mich.
  4. Wenn ich etwas sagen möchte, melde ich mich und warte, bis ich aufgerufen werde.
  5. Ich lache nicht, wenn andere einen Fehler machen.
  6. Ich flüstere bei Partner- oder Gruppenarbeiten.
  7. Ich lasse meinen Arbeitsplatz aufgeräumt und sauber zurück.

Konsequenzen
Es genügt nicht, die Regeln gemeinsam zu erarbeiten und zu unterschreiben, ihre Einhaltung muss gelernt und eingefordert werden. In den unteren Klassen geschieht dies z.B. durch das positive Herausstellen von einzelnen Schülern, die sich vorbildhaft an die Regeln halten, oder, wenn es Schwierigkeiten bei der Beachtung der Regeln gibt, durch eine Krisensitzung im Klassenrat.

Die Einhaltung der Regeln wird aber auch - nach der Phase des Erlernens - durch entsprechende erzieherische Einwirkungen (Schulgesetz) eingefordert. Wer z.B. durch mehrmaliges Stören verhindert, dass die Mitschüler lernen und arbeiten können, muss den Klassenraum verlassen und alleine im SLZ arbeiten. In einem Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin wird geklärt, wie er/sie es schaffen kann, sich zu disziplinieren. Die Eltern werden über sein/ihr Fehlverhalten informiert, damit sie auch auf ihn/sie einwirken können.

Wiederholte Störungen können zu einer Nacharbeitsstunde am Nachmittag führen.

Bei wiederholten Regelverstößen bzw. nach schweren Regelverstößen wird eine Ordnungsmaßnahme (Schulgesetz) beim Schulleiter eingeleitet. Dieser kann einen schriftlichen Verweis, den zeitweiligen Ausschluss vom Unterricht (auch: Klassenfahrt) oder die Überweisung in eine parallele Lerngruppe verhängen.