Erdkunde

Im Fach Erdkunde erfolgt die gesellschaftliche Grundbildung in den vier Kompetenzbereichen Sach-, Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenz. Das Fach trägt damit dazu bei, dass die Schüler ein Verständnis der naturgeographischen, ökologischen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und Prozesse erhalten, die das Leben und Handeln in ihrer Umwelt beeinflussen. Damit werden für die Schüler die Grundlagen gelegt, den Raum als Gefüge wahrzunehmen, was sie zu einer zukunftsfähigen Gestaltung der nah- und fernräumlichen Umwelt befähigt. Der Aufbau eines topographischen Grundwissens über themenbezogene weltweite Orientierungsraster ist Voraussetzung für ein differenziertes raumbezogenes Verflechtungsdenken. Dadurch wird den Schülern auch Toleranz gegenüber dem Eigenwert fremder Kulturen beigebracht und sie auf ein Leben in einer international verflochtenen Welt vorbereitet.

Lehrer:
Herr Bulheller
Herr Simon 

Sekundarstufe I
Erdkunde wird in der Sekundarstufe I in den Klassen 5, 8 und 9 unterrichtet. 

Sekundarstufe II
Das Fach Erdkunde wird in der Oberstufe als Grund- und Leistungskurs fortgeführt und behandelt obligatorisch folgende inhaltliche Felder:

  • Ursachen und Folgen von Eingriffen in geoökologische Kreisläufe
  • Ökologische Prinzipien und zukunftsfähige Maßnahmen in der Industrie, Land-, Forst- oder Fischereiwirtschaft im globalen ökonomischen Zusammenhang
  • Das Spannungsfeld von Landschaftszerstörung und -bewahrung im Zusammenhang mit Freizeitgestaltung
  • Klima- und Vegetationszonen in ihrer unterschiedlichen Bedeutung für die Entwicklung von Räumen
  • Ernährungspotential für eine wachsende Weltbevölkerung zwischen Subsistenzwirtschaft und Agro-Business
  • Wandel von Standortfaktoren in seiner Wirkung auf industrieräumliche Strukturen
  • Verkehrs- und Kommunikationsnetze in ihrer Bedeutung für die Verflechtung und Gestaltung von Räumen
  • Tertiärisierung als Motor für die räumliche Verteilung von Arbeitsplätzen und Warendistribution
  • Veränderung von Konsummustern und Wertorientierungen als wesentliche Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften in der Einen Welt
  • Raumbedarf und Tragfähigkeit im Zusammenhang mit demographischen Prozessen
  • Siedlungsentwicklung in Abhängigkeit von soziokulturellen und politischen Leitbildern
  • Raumwirksamkeit globaler Zusammenarbeit in Abhängigkeit von soziokul- turellen Rahmenbedingungen
  • Zusammenwachsen oder Desintegration von Räumen aufgrund politischer Vorgaben und kultureller Prägung